Aus zwei mach EINS - Warum wir eine Gemeinde werden

Zum Hintrergrund - die Pfarrei Ebersdorf-Großgarnstadt

Es ist noch nicht lange her, dass die Kirchengemeinden Großgarnstadt und Ebersdorf eine Pfarrei gegründet haben. Im Rahmen der Landesstellenplanung wurde die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Großgarnstadt in eine sogenannte  theologisch-pädagogoische (TP) Stelle umgewandelt (die Notwendigkeit eine Pfarrstelle umzuwidmen betraf alle Regionen des Dekanatsbezirkes).

Eine TP-Stelle kann berufsübergreifend mit Diakonen oder Religionspädagogen besetzt werden. Daher hat die Stelle derzeit Diakon von Brockdorff inne.

Jede Kirchengemeinde muss aber eine zuständige Pfarrperson haben. Daher kam es zur Pfarreibildung. Damit ist gewährleistet, dass die Kirchengemeinde Großgarnstadt einen eigenen Pfarrer hat, nämlich derzeit Pfarrer Andreas Neeb. Er ist als Pfarrer sowohl für Großgarnstadt als auch für Ebersdorf zuständig. Ebenso wie Diakon von Brockdorff in beiden Kirchengemeinden der Pfarrei Dienst tut.

Immer engere Kooperation

Die Zusammenarbeit in der Pfarrei hat sich bestens bewährt, so gut, dass die Kirchenvorstände inzwischen ausschließlich gemeinsam tagen. Daher wurde beschlossen, zur Kirchenvorstandswahl am 20. Oktober 2024 nur noch einen gemeinsamen Kirchenvorstand aufzustellen. Durch die Möglichkeit qualifizierter Stimmbezirke für die Kichengemeinde Großgarnstadt wird dabei sichergestellt, dass Großgarnstadt mit entsprechend vielen Mitgliedern im neuen Kirchenvorstand vertreten sein wird.

Zusammen mit der Pfarreigründung wurden einige Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung in die Wege geleitet. Dazu zählen:

  • Die Bildung eines gemeinsamen Pfarrbüros (nachdem Frau Schreiner in den Ruhestand gegangen war).
  • Der Übergang des Kindergartens in Ebersdorf in den Zweckverband des Dekanatsbezirks zum Sommer 2024.

Darum planen wir den Zusammenschluss

In diesem Zuge planen die Kirchenvorstände nun außerdem, aus der Pfarrei mit den beiden unabhänigigen Kirchengemeinden Ebersdorf und Großgarnstadt eine (gemeinsame) Kirchengemeinde Ebersdorf-Großgarnstadt zu machen. Die Gemeindeglieder werden kaum einen Unterschied merken, während mit dieser Maßnahme noch einmal einige Verwaltungsvereinfachungen einhergehen.

All diese Maßnahmen sind wichtig, um die Attraktivität der Pfarrstelle zu erhöhen. Pfarrer Neeb wird im Laufe des Jahres 2024 seiner Frau nach München folgen. Damit steht eine Vakanz und ein Wiederbesetzungsverfahren bevor. Da es immer weniger Pfarrerinnen und Pfarrer gibt, ist es nötig, Pfarrstellen so ansprechend wie möglich zu gestalten. Für Bewerberinnen und Bewerber ist dabei zunehmend wichtig, weniger zu verwalten und dafür mehr Zeit für Gemeindeglieder zu haben. So entsteht eine Win-Win-Situation für Gemeinde und Pfarrer.

Daher wollen die Kirchenvorstände die Kirchengemeinden der Pfarrei zur gemeinsamen Kirchengemeinde Ebersdorf-Großgarnstadt fusionieren (zusammenschließen).

Zu einem solchen Fusionsprozess gehört die Anhörung der betroffenen Kirchengmeindeglieder, damit sich die Kichenvorstände ein Bild von der Stimmung in den Kirchengemeinden machen können.

Zu dieser Anhörung waren die wahlberechtigten Mitglieder beider Kirchengemeinden am 28. Januar 2024 im Anschluss an den jeweiligen Gottesdienst eingeladen.

Beide Versammlungen haben für einen Zusammenschluss votiert. Die Kirchenvorstände sehen sich daher im eingeschlagenen Weg bestätigt.